Bank wird Obrigkeit ein kleiner Beamter, Ulrich V. handelte angestiftet oder aus anderen Gründen eigenmächtig. : ein mehrfach bezahlter Betrag von 110€ genügt dennoch einer Bank eine Zwangsvollstreckung mit Haftbefehl zu erwirken, mit der Absicht, mich über die Schufa bei allen Banken als kreditunwürdig darzustellen, mir alle laufenden Kredite zu kippen und damit Zahlungsunfähigkeit, Zwangsversteigerung meines Hauses usw. und damit ein billiges Schnäppchen zu erwirken.

 

Ein fiktives Interview

Frage:           Herr Ulrich V., sind Sie als Bankangestellter ein Kämpfer für das Gute und gegen das Böse, und benutzen Sie dazu die Möglichkeiten einer Bank?

 

Sparkasse:  Was soll die Frage. Jeder ordentliche Mensch ist für das Gute und gegen das Böse.

 

Frage:           Gehört für Sie ein Herr X-Meier, ein Kunde Ihrer Bank, zu den Bösen. Kennen Sie eine schwarze Liste unliebsamer Bürger in Einbeck?

 

Sparkasse:  Wenn Herr X-Meier das behauptet, ist er paranoid.

 

Frage:           Das behauptet jeder Dieb, bevor man ihn überführt.

 

Sparkasse:  Herr X-Meier soll endlich seine Schulden bezahlen. Er hat sich die Schwierigkeiten selbst zuzuschreiben.

 

Frage:           Bei dem Haftbefehl gegen Herrn X-Meier, geht es dabei tatsächlich nur um Geld, oder auch um Immobilien und ein bißchen Korruption? Man hört von solchen Machenschaften. Kennen Sie die privaten Ambitionen Ihrer Mitarbeiter? Oder wollen sie nur die Existenz von Herrn X-Meier zerstören, wie es ja aussieht? Wann ist eine Zwangvollstreckung mit einem Haftbefehl normaler Weise sinnvoll und statthaft?

 

Sparkasse:  Wenn ein Schuldner trotz Mahnung nicht bezahlt und sich nicht meldet. Herr X-Meier hatte bei uns DM 752, 82 Schulden, heute also 326€.

 

Frage:           Aber Herr X-Meier hat mehrfach persönlich bei Ihnen vorgesprochen, nachdem er wegen mangelnder Kontobewegung von Ihnen vorgeladen wurde. Er erklärte persönlich und mehrfach dann telephonisch, dass er erst sein Haus wieder renovieren müsse, um es dann erneut vermieten zu können, wonach dann auch wieder Umsätze stattfänden und bekam Ihr OK. Als er bei einer dritten Vorladung, - immer von einem neuen Sachbearbeiter – einmal wegen Krankheit nicht erschien, er war in Berlin, meldete sich aber telephonisch, schlugen Sie sofort mit der Androhung einer Zwangsvollstreckung zu. Herr X-Meier bezahlte dann DM 200, und trotzdem 4 Wochen nach seiner Zahlung erschien bei Ihm unangekündigt der Gerichtsvollzieher sogar mit einem Haftbefehl. Der Gerichtsvollzieher kassierte für Sie weitere DM 220 und Herr X-Meier verkaufte sein Haus und zahlte 4 Wochen darauf den Rest von DM 398,49. Sie haben also dem Richter die Zahlungen, die Briefe und persönlichen Verabredungen unterschlagen, um eine Zwangsvollstreckung und einen Haftbefehl erwirken zu können, den sie ja bis jetzt trotz der restlichen Zahlungen aufrecht erhalten. Außerdem haben Sie Herrn X-Meier durch einen Schufa-Eintrag alle Kreditmöglichkeiten in Deutschland gesperrt. Zwangsvollstreckung, Schufa-Eintrag und Haftbefehl waren also weder sinnvoll noch statthaft.

 

Sparkasse:  Es waren wahrscheinlich zeitliche Überschneidungen, für die ich nicht verantwortlich bin.

 

Frage:           Oder wollten Sie die Immobilie von Herrn X-Meier über den Weg einer Zwangversteigerung billig erwerben oder dies einem Freund ermöglichen? Oder können Sie Herrn X-Meier nicht leiden. Herr X-Meier ist Künstler; er hat bei Ihnen in der Sparkasse seine Bilder zum Vater-Unser ausgestellt. Er durfte seitdem nicht mehr ausstellen. Sind Sie oder einige Ihrer Mitarbeiter religionsfeindlich?

 

Sparkasse:  Ich habe nichts gegen Herrn X-Meier persönlich, er muß nur seine Schulden bezahlen. Von der Zahlung an den Gerichtsvollzieher weiß ich nichts, da muß Herr X-Meier sich drum kümmern. Und wir haben kein Interesse, sein altes Haus zu kaufen.

 

Frage:           Aber es gibt namhafte Geschäftsleute in Einbeck, die die Immobilie von Herrn X-Meier sehr gerne günstig erwerben wollen. Tun Sie solchen Begehrlichkeiten einen Gefallen, nämlich Herrn X-Meier zahlungs- und kreditunfähig zu machen? Bekommen Sie dafür eine Gegenleistung? Gleichzeitig mit Ihrer Aktion bekam Herr X-Meier aus Einbeck weitere dubiose Androhungen von Zwangsvollstreckungen. Gibt es da keine Verabredungen?

                        Können sie sich eine korrupte konzertierte Aktion Ihrer Bank, - oder Ihrer Mitarbeiter z.B. mit Einbecker Geschäftsleuten und z.B. Freunden bei den Einbecker Stadtwerken denken, die einem Privatmann über eine Zwangsversteigerung zu einem günstigen Schnäppchen verhelfen wollen, - natürlich mit Gegenleistung?

 

Sparkasse:  Natürlich nicht.

Frage:           Und warum weigern sich die Stadtwerke, den Preis für die neue

Abwasseranlage, die ja erst nach dem Verkauf am Haus angeschlossen wurde, von dem neuen Besitzer anzunehmen?

Sparkasse: Weil Herr X-Meier noch im Grundbuch steht. Das ist ganz normal.

Frage:           Der neue Besitzer steht aber auch im Grundbuch.

 

Frage:           Sie tun mit diesem Haftbefehl, mit der Zwangsvollstreckung und dem Schufa-Eintrag, durch den Herrn X-Meier alle weiteren Kredite in Deutschland gesperrt werden, nicht irgend einem Freund, einem Bekannten, einer Interessengruppe oder Behörde einen „Freundschaftsdienst“, in Anführungsstriche?

 

Sparkasse:  Nein, warum sollte ich?

Frage:           Und Ihre Angestellten? Mit einer Zwangsversteigerung kann man den Grundstückspreis erheblich senken. Herr X-Meier ohne Kredit und Geld durch Ihre Aktion.

Ist das nicht doch eine konzertierte Aktion im Einbecker Klüngel?

 

Sparkasse:  Ich weiß nichts davon.

 

Frage:           Warum also der Haftbefehl? Es handelte sich um einen Dispokredit, und Sie kassierten dafür kräftig Kontogebühren, Zinsen und Bearbeitungsgebühren. Herr X-Meier hat seit einem Jahr dies alles bezahlt und kann das belegen und hat Sie um die Aufhebung des Haftbefehls gebeten. Wollen Sie ihn ins Gefängnis bringen wegen 110€

 

Sparkasse:  Es fehlt das Geld, das angeblich der Gerichtsvollzieher kassiert haben soll.

 

Frage:           Glauben Sie, dass der Gerichtsvollzieher gegen Quittung kassiert und dann das Geld unterschlagen hat. Oder haben nicht Sie die Zahlung dem Richter unterschlagen, wie wir Ihrem Schreiben an Herrn X-Meier entnehmen können, um die Zwangsvollstreckung und den Haftbefehl aufrechterhalten zu können.

 

Sparkasse:  Es war ein Versehen.

 

Frage:           Dann müssten Sie Zwangsvollstreckung, Schufa-Eintrag und Haftbefehl ja rückgängig machen.

Frage:           Kam Ihr Entschluß, die Existenz von Herrn X-Meier zu vernichten, mit der letzten Bankhandlung bezüglich des Kontos von Herrn X-Meier, als Sie sich weigerten, den Beitrag für seine Rechtschutzversicherung zu überweisen?

                        Ohne Geld und Kredit und dann ohne Rechtsschutz ist Herr X-Meier und sein Eigentum für Sie Freiwild und billige Beute?

 

Sparkasse:  Es geschah wohl wegen fehlender Kontodeckung.

 

Frage:           Aber Herr X-Meier hatte bis dahin einen Dispo bis 1000 DM. Hatten sie ihm diesen vorher gekündigt.

 

Sparkasse:  Nein. Es geschah, weil wir keine Kontobewegungen mehr feststellten.

 

Frage:           Sie haben Herr X-Meier erst anschließend zwei Mal wegen mangelnder Kontobewegung vorgeladen. Ist er nicht zwei Mal persönlich erschienen?

 

Sparkasse:  Weiß ich nicht.

 

Frage:           Sie haben ihm aber zwei Mal, als er genau deswegen, nämlich wegen mangelnder Kontobewegung bei Ihnen vorsprach, beruhigt mit der Behauptung, es sei nur deshalb gewesen, weil der neue Mitarbeiter Herrn X-Meier nicht kenne und Sie haben ihm gegen Unterschrift und Quittung 2 Mal eine Software für Onlinebanking verkauft, damit er seine Rente, im Monat von 160€, einmal hin und her buchen könne, um Ihr Bedürfnis nach Kontobewegung zu befriedigen. Haben Sie ihm diese Onlineverbindung freigeschaltet?

 

Sparkasse:  Natürlich nicht.

 

Frage:           Und warum nicht.

 

Sparkasse:  Wegen mangelnder Deckung und Kontobewegung.

 

Frage:           Hat Herr X-Meier die mangelnde Kontobewegung begründet?

 

Sparkasse:  Weiß ich nicht.

 

Frage:           Er hat Ihnen aber zwei Mal persönlich, mehrmals Mal telephonisch und zwei Mal schriftlich erklärt, dass er zur Zeit keine Mieter in seinem Haus habe, weil er die Wohnung erst renovieren müsse, und dass er erst anschließend wieder Einnahmen habe.

 

Sparkasse:  Das ist seine Sache.

 

Frage:           Aber Sie haben ihn doch deswegen vorgeladen. Haben Sie ihm eine Frist gesetzt?

Sparkasse:  Damals noch nicht.

 

Frage:           Sie haben Herrn X-Meier angewiesen, den Betrag, den bereits der Gerichtsvollzieher kassiert hatte, noch einmal zu überweisen. Herr X-Meier hat nochmals sofort überwiesen. Aber sie halten den Haftbefehl aufrecht.

 

Sparkasse:  Es ist wahrscheinlich falsch verbucht worden.

 

Frage:           Haftbefehl gegen Herrn X-Meier also deswegen, weil Herr X-Meier die Buchhaltung Ihrer Bank nicht in Ordnung gebracht hat oder wegen Ihrer Schlamperei, - oder gibt es nicht doch andere Gründe? Er hat auf Ihr schriftliches Versprechen hin, den Haftbefehl dann zurückzunehmen, trotzdem noch einmal bezahlt. Aber sie halten Haftbefehl und Schufa-Eintrag weiter aufrecht. Soll er den Betrag noch öfters zahlen?

 

Sparkasse:  Er muß erst beweisen, dass er bezahlt hat, und dass er doppelt bezahlt hat.

 

Frage:           Ist es üblich, dass Sie jede Einzahlung an Ihre Bank erst mal bestreiten, in der Hoffnung oder mit der betrügerischen Kalkulation, dass Leute im Vertrauen auf die Korrektheit der Bank ihre Einzahlungsquittung verlieren?

 

Sparkasse:  Unsinn, diese Beträge sind vollkommen uninteressant, das sind doch wahrhaftig Peanuts.

 

Frage:           Es geht also gar nicht um Geld. Ist Herr X-Meier also das Böse?

 

Sparkasse:  Unsinn, Herr X-Meier ist ein Habenichts, ein Nichts.

 

Frage:           Können Sie also praktisch jeden Ihrer Kunden auf diesem Umweg verhaften lassen?

Sparkasse:  Warum sollten wir? Deswegen wird niemand verhaftet.

Frage:           Aber wenn Sie wollten, Sie könnten jeden in diese Falle laufen lassen und mit einem diskriminierenden Haftbefehl verfolgen.

Arbeiten sie eng mit der Justizbehörde zusammen.

 

Sparkasse:  Man kennt sich. Und solange jemand Geld hat, passiert ihm auch nichts.

 

Frage:           Mit den Ärmsten dürfen Sie also machen, was Sie wollen?

 

 

 

(ein kleiner Beamter handelte angestiftet oder aus anderen Gründen eigenmächtig.) und antwortete mit folgendem Schreiben:

zu den Vorhaltungen aus dem obigen Schreiben nehmen wir wie folgt Stellung:

 

1.  Die von Ihnen monierte Zahlung in Höhe von 220,00 DM an den

Gerichtsvollzieher ist bei uns nicht eingegangen. Zur Klärung dieses

Vorganges wenden Sie Sich an den Obergerichtsvollzieher Rolf Siedling

Hubeweg 6, 37574 Einbeck ( Tel. 05561-5410).

 

2.  Die Zahlung in Höhe von 130,89 Euro ist am 4.4.2002 bei der Sparkasse Einbeck eingegangen. Dieser Betrag konnte auf Grund der fehlerhaften Angaben auf dem Beleg nicht zugeordnet werden und wurde am 5.4.2002 an die Berliner Sparkasse zurückgesandt. Kopien der Rücküberweisung und des Ausgangsprotokolls fügen wir als Anlagen bei. Zur Erstattung dieses Betrages. wenn nicht bereits erfolgt, wenden Sie Sich an das Kreditinstitut in Berlin.

 

Auf Grund des vorgenannten Sachverhaltes ist ein Ausgleich der Restforderung bisher nicht erfolgt. Wir gehen davon aus, daß zur endgültigen Erledigung, der noch immer offene Betrag von 130,89 Euro nunmehr umgehend und mit den richtigen Angaben an uns gezahlt wird.

 

Mit verbindlicher Empfehlung

 

 

Erst nach mehrfacher Initiative der Nachbarn war die Sparkasse bereit, den Haftbefehl zurückzunehmen, und sie sandte die Forderung des beschuldigten Kunden unter Abzug kräftiger Zinsen und unberechtigter Bearbeitungsgebühren in Bar mit folgendem Schreiben zurück:

 

 

 

 

 

die von Ihnen monierten Zahlungen wurden zwischenzeitlich berichtigt und das an die Landesbank Berlin zurückgesandte Geld haben wir erneut erhalten.

 

Aufgrund der des vorgenannten Sachverhaltes haben wir eine endgültige

Forderungsabrechnung erstellt und diese als Anlage beigefügt. Das Guthaben in

Höhe von 73,52 Euro aus dem Konto xxxxxx haben wir diesem Schreiben ebenfalls

beigefügt.

 

Mit Schreiben vom 4.9.2002 haben wir Ihnen bereits mitgeteilt, daß seitens der Sparkasse Einbeck keine Ansprüche mehr gegen Sie bestehen und Ihnen die nicht mehr benötigen Unterlagen übersandt.

 

Das Girokonto wurde aufgelöst.

 

Wir grüßen Sie

 

Auf die Idee, selbst kriminell zu sein, kommt eine Bank nicht.