Brigitte Neufeldt

Lindenstr.  1       75378   Monakam

e-mail neufeldt.monakam@01019freenet.de

Tel / Fax.:   07052 – 5501

 

Herbst 02

MAIL- ART AUFRUF  „Baumwelt-Weltenbäume“ bis Ende 2004 verlängert

 

Baumwelten – Weltenbaeume

Weltaktion 1000 Baeume!

Sehr geehrte KuenstlerInnen,

Im neuen Jahrtausend und geschockt von dem Sturm „Lothar“ und seinen Folgen, moechte ich eine Mail – Art – Kampagne starten, die sich mit dem Thema „Natur“ auseinandersetzt.

Die interessierten Kuenstlerinnen werden um 2 Arbeiten im Format DIN A 4 gebeten.

Das meint die Groesse von 210 mm x 297 mm.

 Das Thema „Baeume“ kann und soll unter Beruecksichtigung aller kuenstlerischen Aspekte bearbeitet werden. Erwuenscht ist ebenfalls die ganz persoenliche Einstellung zu „Baum“ in der  kuenstlerischen Umsetzung. Im erweiterten Sinn: Wald, Natur um damit den jeweiligen nationalen, kulturellen und geschichtlichen Kontext zu verdeutlichen.

Angenommen werden auch literarische Arbeiten und dreidimensionale Werke.

Besonderheit: Es sollte ein Baumsetzling dem Kunstwerk beigegeben werden, allerdings unter Beruecksichtigung des Washingtoner Artenschutzuebereinkommen.

Das bedeutet, dass keine Andentanne und Rio Palisander mitgeschickt werden duerfen. Wo das nicht moeglich ist, koennte ich mir gut vorstellen, die kleinstmoeglichste Waehrung des jeweiligen Landes  den einzelnen Beitraegen anzuhaengen!

Nach der Ausstellung werden die Exponate ( Arbeit 1) versteigert und der Reinerloes einem  Umweltverband ( z.B. NABU) zugeführt. Die zweite Arbeit wird auf einer Wanderausstellung praesentiert. Eine einfache Dokumentation wird erstellt.

Die Baumsetzlinge sollten, in Form von Patenschaften, von den interessierten Besuchern gepflanzt werden.

Empfänger /Organisation und Anschrift 

Brigitte Neufeldt

Lindenstraße 1

75 378 Monakam

Zeitrahmen

Rundschreiben:            Oktober         2002

Deadline:                     30. April         2003  

Vernissage /Start:                     17.  Juni           2003

Finissage /Versteigerung:   14. und 15. Juli 2003

Die erste Ausstellung findet in Pforzheim, Rathaus-Pavillon statt.

Ich bitte Sie um Weitergabe dieser Einladung an interessierte Kuenstlerinnen und Kuenstler zwecks Veroeffentlichung in Kunstzeitschriften Ihres Landes. Der Text ist auch in weiteren Sprachen erhaeltlich und kann bei mir angefordert werden.

Weitere Auskuenfte per Fon: 07052-5501.

Um rege Beteiligung bitte ich Euch und wenn Ihr Fragen haben solltet , bitte gleich nachhaken.

Brigitte Neufeldt

 

 

 

 

 

was  will „mailart“ überhaupt

 

Ist internatonal vernetzte visuelle Kommunikation mit Hilfe des Mediums Post. Sie wird nicht vom Kunstmarkt orientierten Tendenzen bestimmt, sondern ist ein pluralistischer Querschnitt durch alle Techniken und Möglichkeiten.

Kreativität, Experimentierfreudigkeit, ( Solidaritätsgedanke), die Idee und der multiplikatorische Effekt sind wichtiger als ein ästhetisches Endresultat. Die einzelnen Beiträge eines solchen Projektes sind die Pigmente eines Bildes, die jedoch  nicht durch  ein unsichtbares Bindemittel zusammengehalten, sondern durch einen immateriellen Binder, nämlich das Netzwerk, gehalten werden und im Gegensatz zum klassischen Bild ( für die Wand) die Mail erst zur Art werden lässt.

Ziel der  Mailart ist die Sensibilisierung der Wahrnehmung von Mißständen, das Brechen gewohnter Seh – und Sichtweisen, Engagement, Veränderung und Bewegung durch Kommunikation. Sie ist die Reflexion sozialer und politischer Realität, sie ist Wahrnehmung sozialer Verantwortung und spiegelt die Beziehung des jeweiligen Künstlers zur Gesellschaft wider. Ein Kommunikationsaustausch, der in der  Öffentlichkeit für mehr  Toleranz und Engagement werben und den Integrations – und den Demokratisierungsprozess unterstützen  helfen kann.

 

Hallo!

 

Bundesministerium

für Umwelt, Naturschutz

und Reaktorsicherheit

Dr. Peter Müller, MinDirig

Vorsitzender der Kunstkommission

 

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Postfach 12 06 29, 53048 Bonn                                                                   Geschäftszeichen (bei Antwort bitte angeben)

 

Frau

Brigitte Neufeldt                                                                                      Heinrich‑von‑Stephan‑Str. 1, 53175 Bonn

Lindenstr. 1                                                                                             3 +49 ‑ (0)1888 ‑ 305 ‑ 0 (Zentrale)

75378 Monakam                                                                                      ? +49 ‑ (0)1888 ‑ 305 ‑ 3225 (Zentrale)

                                                                                                                                                   ? +49 ‑ (0)1888 ‑ 305 ‑ 2105 od. ‑2106

                                                                                                                                                   ? +49 ‑ (0)1888 ‑ 305 ‑ 2104

                                                                                                                                                   E‑Mail peter.mueller@bmu.bund.de

                                                                                                                                                   Bonn, 30.12.2002

 

Baumwelten ‑ Weltenbäume

 

Sehr geehrte Frau Neufeldt

 

für Ihr Schreiben an Herrn Bundesumweltminister Trittin, in dem Sie ihn über Ihren Mailart­Aufruf informiert haben, möchte ich Ihnen in seinem Auftrag danken. Ihr wichtiges Anliegen ist zuständigkeitshalber an mich weitergeleitet worden. Ich bitte um Nachsicht, dass Sie erst jetzt eine Antwort erhalten.

 

Mit allen Fragen der Kunst beschäftigt sich im BMU eine Gruppe, die Kunstkommission, in der alle Abteilungen mit Mitgliedern vertreten sind. Diese Kommission tagt nur an wenigen Terminen im Jahr. Bei ihrer letzten Sitzung im Jahr 2002 hat die Kunstkommission auch Ihr Projekt erörtert und überlegt, wie Ihr Anliegen unterstützt werden kann.

 

Als erste konkrete Maßnahme wurde vereinbart dass jedes Mitglied Ihren Aufruf an jeweils bekannte Künstlerinnen und Künstler weitergibt. Das Referat Öffentlichkeitsarbeit das den Internetauftritt des BMU betreut, wurde gebeten, Ihre Mail in geeigneter Weise durch einen Hinweis zu unterstützen. Ob sich darüber hinaus weitere Möglichkeiten zur Hilfestellung ergeben, soll wohlwollend weiter geprüft werden, wobei ich als Ansprechpartner zur Verfügung stehe.

 

Zu denken ist dabei etwa an die Bereitstellung einer Ausstellungsmöglichkeit. Das BMU verfügt an seinem Bonner Dienstsitz, dem ehemaligen Postministerium, künftig über ausgezeichnete Ausstellungsmöglichkeiten. Aktuell werden Objekte eines jungen Berliner Künstlerpaares gezeigt; den Einladungsflyer füge ich zu Ihrer Information bei. Am Berliner Dienstsitz, wo das BMU nur eine Mietpartei in einem großen, gemischt genutzten Hauskomplex ist sind die Möglichkeiten, Kunst angemessen zu präsentieren, schwieriger. In der Vergangenheit hat es bereits mehrfach kleinere Ausstellungen auf der Leitungsetage gegeben, auch unter Einbeziehung dortiger größerer Sitzungsräume. Hierüber müsste im Detail gesprochen werden, um auszuloten, in welcher Zeit Spielraum für eine beschränkte Ausstellung wäre.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich über den Fortgang Ihres Projekts informieren würden, damit weitere konkrete Schritte zur Unterstützung geprüft werden können. Für evtl. Rückfragen stehe ich gerne telefonisch zur Verfügung.

 

Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen viel Glück, persönliches Wohlergehen und Erfolg mit Ihrem Projekt.

 

Mit freundlichen Grüssen

Haltestelle Robert‑Schuman‑Platz –

Stadtbahnlinien 66 und 68, Buslinien 616 und 623,

Eingang: Robert‑Schuman‑Platz